Snowboarden lernen - Tipps und Tricks

Es ist endlich Zeit für deinen ersten Snowboard-Trip in die Berge? Oder du warst vielleicht dein ganzes Leben lang Skifahrer und möchtest es nun mal auf der anderen Seite versuchen? Eigentlich ist es auch egal, warum. Wenn du es jetzt mit dem Snowboarden versuchst, hast du dir auf jeden Fall etwas Cooles vorgenommen! Damit du schon vorab richtig vorbereitet bist, haben wir hier ein paar Tipps & Tricks und eine kleine Preview, was dich während deiner ersten Tage erwartet.
P.S. Wer sich erst noch richtig ausstatten will, sollte sich hier mal nach Snowboardjacken und Snowboardhosen für seine Abenteuer umsschauen.

Unterricht ist ein großes Plus

Es ist unbestreitbar, dass ein paar Stunden Unterricht deine neue Karriere als Snowboarder fördern. Und so langweilig wie das jetzt vielleicht klingen mag, die richtige Technik von Anfang an fördert deinen Fortschritt auf jeden Fall. Außerdem kannst du so gleich vorab schlechte Angewohnheiten verhindern, die sich später nicht mehr so leicht abtrainieren lassen.

Aber let’s face it, Snowboardurlaube sind nicht billig! Wenn du neben all den anderen Kosten wie Transfer, Unterkunft oder den Liftpass nicht das nötige Kleingeld für Unterricht hast, kannst du natürlich auch so Snowboard fahren lernen. Und vielleicht hast du ja geduldige Freunde, die die ersten Tage auf der Piste mit dir üben 🙂 Und egal, ob du Unterricht nimmst oder nicht, vorab ein paar YouTube Videos zu den wichtigsten Techniken zu checken, ist auch auf jeden Fall eine gute Idee.

Zur Inspiration haben wir hier mal eine kleine Auswahl für dich:


Leihe dir für die ersten Tage ein Snowboard

Wenn es um das Kaufen eines Boards geht, mach am besten erstmal langsam und gib nicht sofort jede Menge Geld für Board, Bindung und Boots aus, bevor du je auf der Piste gestanden bist! Auch wenn du den Sport sehr wahrscheinlich lieben wirst, versuche es lieber erst mal mit einem Leihboard bis du dir ganz sicher bist.

Im Shop gilt: Ehrlich währt am längsten. Lass die Verkäufer wissen, dass du Anfänger bist und mache so genaue Angaben wie möglich, damit sie die richtige Ausrüstung für dich finden. On top lass dir Zeit bei der Auswahl deiner Boots. Wenn sie drücken oder sich nicht gut anfühlen, lass dir ruhig ein paar andere zur Auswahl geben, denn passenden Schuhe sind essentieller Teil deiner Ausrüstung. Es gibt kaum was blöderes als drückende Schuhe. Und das den ganzen Tag!

Goofy oder Regular?

Jetzt ist es Zeit, deine richtige Fußstellung zu finden aka welchen Fuß hast du beim Boarden vorne?
Denn das ist dein dominanter Fuß auf dem Brett und es gibt einige Möglichkeiten herauszufinden, welcher das ist. Eine Option ist, einfach jemanden zu fragen, dich von hinten zu schubsen. In der Regel machst du automatisch mit deinem stärkeren Fuß einen Schritt nach vorne. Und damit weisst du auch, welcher beim Snowboarden vorne sein sollte. Eine andere Möglichkeit ist, so schnell es geht zu rennen und dann abrupt zu stoppen. Hier ist der Fuß, mit dem du abbremst dein dominanter Fuß.

Falls das dein linker Fuß ist, fährst du regular, sollte es dein rechter sein, fährst du goofy. 

Am besten versuchst du deine Fußstellung bereits vor dem Verleih herauszufinden, denn so wissen die Verkäufer direkt, wie sei deine Bindungen einstellen müssen. Und falls du dir doch unsicher bist, kannst du mit ihnen natürlich nochmal testen, welche Fußstellung die richtige ist.

 
Stelle dich darauf ein, dass du hinfällst…OFT

Eines der ersten Dinge, die du lernen solltest, ist, keine Angst vor dem Hinfallen zu haben! Hinfallen ist nicht unbedingt der Favorit unseres Lebens, aber sieh es mal so: Je öfter du fällst, desto besser lernst du von deinen Fehlern. Außerdem ist es gut, zu lernen „richtig“ hinzufallen. Denn entgegen deinem Instinkt solltest du nicht deine Handgelenke als Stütze beim Fallen nutzen. Versuche, deine Arme nah an deinem Körper zu halten um sie zu schützen. Und natürlich helfen die richtige Ausstattung wie wasserdichte Kleidung und Handschuhe, eine Brille und ein Helm dabei, deinen Sturz abzumildern und dich zu schützen.

Sei geduldig

Es ist kein Geheimnis…die ersten Tage sind hart! Aber gib nicht zu schnell auf, da es, je mehr Zeit du auf der Piste verbringst, auf jeden Fall einfacher wird. Fange mit einfachen Übungen wie dem Aufstehen vom Board und flachen Pisten an. Und sei am Anfang nicht zu überambitioniert und versuche dich direkt an Kurven bei deinen ersten Abfahrten auf der Piste. Take it slow und nutze die gesamte Piste mit deinem Körper zum Tal gerichtet, um ein Gefühl für das Board und das Boarden per se zu bekommen. Sobald du dich etwas sicherer fühlst, kannst du natürlich deine ersten Kurven probieren. 

Das Beugen der Knie sind das A und O. Damit solltest du es zu Beginn auf jeden Fall übertreiben. Denn wenn du nicht das Gefühl hast, du übertreibst es damit, gehst du wahrscheinlich nicht tief genug in die Knie. Außerdem ist es wichtig, dass du dich weit nach vorne lehnst, denn das gibt dir mehr Kontrolle bei deinen ersten Kurven.

Und ganz wichtig: Denke niemals, dass es peinlich ist, dass du Anfänger bist. Wir haben alle mal klein angefangen, auch die größten Pros.

Hab Spaß!

Zu guter Letzt: Vergleiche dich nicht mit anderen und mache dich nicht verrückt. Fokussiere dich stattdessen darauf, Spaß mit deinen Freunden in den wunderschönen Bergen zu haben. Und belohne dich mit einem Bier oder einer heißen Schokolade. Falls du jetzt nur noch deine Freunde vom Snowboarden überzeugen musst, check doch mal diesen Artikel: Die 3 besten Tipps, wie du deine Freundinnen zum Snowsport bringst! Und hier noch einer zu den besten Après Ski Spots in Europa.

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